Inselperlen im Südpazifik: die Bora Bora-Inseln

Kategorie: Lifestyle

Von: Dr. Larry Steindler

,  04. Juni 2009

Mitten in Polynesien oder – wie man auch sagt – im Polynesischen Dreieck, gebildet von Hawaii, Osterinsel und Neuseeland liegen rund 260 Kilometer nordwestlich von Tahiti die Bora Bora-Inseln. Diese vermutlich von James Cook entdeckte Inselgruppe, 1786 von Louis Antoine Bougainville als Französisch-Polynesien gegründet, ist sehr gut erschlossen und bietet exklusiven Tourismus.

Die Inseln vulkanischen Ursprungs sind zum Teil von kleinen Riffinseln (Motus) umgeben, die sich im Laufe der Zeit auf den Korallenbänken des Inselatolls gebildet haben. Auf Bora Bora selbst gibt es eine Reihe von Dörfern und Siedlungen wie z.B. Vaitape (ca. 4000 Einwohner), Faanuim Nunue und Anau; die Nachbarinseln heißen Huahine, Maupiti und Raiatea.

Bora Bora ist inzwischen regelmäßiges Ziel von Kreuzfahrtreisen. Auch der Flug von Tahiti dauert nicht länger als ca. 45 Minuten. Dementsprechend bedeutend ist der Tourismus, der die Insel neben Tahiti selbst zu einem der beliebtesten Punkte des Südpazifiks macht.

Allerdings mit dem feinen Unterschied hoher Exklusivität und der zur Größe der einzelnen Inselchen und ihrer idyllischen Lage noch angemessenen Besucherzahlen. Die Hotels rangieren überwiegend auf der obersten Preis- und Komfortstufe.

Gerade die Motus, d.h. kleine Inseln bilden dabei den größten Anziehungspunkt: mehrere Luxushotels liegen auf diesen Riffteilen – mit entsprechendem Aufwand für Architektur und Versorgung. Viele Bungalows sind dabei auf Stelzen in die Lagune hineingebaut. Bei den Mahlzeiten lassen sich unter anderem farbige Korallenfische durch gläserne Tischplatten hindurch beobachten, und auch sonst gibt es jede erdenkliche Annehmlichkeit mitten im Paradies.

Eine Augenweide und Idylle, wie man sie sich auch gut auf einer eigenen Insel vorstellen kann. „Islet for sale“ oder 50-Jahrespacht sind hier immer noch möglich.


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