Was DVD-Festplatten-Rekorder heutzutage können

Kategorie: Technik

Von: Stanislaw Sandezki

,  02. März 2009

Erinnern Sie sich an ein Gerät mit dem Namen „Videokassettenrekorder“? Schwach? Nun…das ist das Gerät, welches vorher in keinem Wohnzimmer fehlen durfte, die erste (und für viele Jahre einzige) Lösung sich selbst ein autonomes Fernsehprogramm zu gestalten.

Auch damals gab es schon auf der Fernbedienung dieser Geräte seltsame Knöpfe mit unverständlichen Symbolen deren Bedeutungen und Funktionen für uns stets im Verborgenen blieben.

Nun hat der der Videorekorder dem DVD-Festplatten-Rekorder einen legitimen Nachfolger bekommen, der nicht nur aufnehmen und abspielen kann, doch hat sich die Situation rund um die geheimen Symbole hier auch nicht verändert und bis heute sind viele Anwender sind von der Technik überfordert und nutzen nur einen Bruchteil der Funktionen.

Die drei wichtigsten Aufnahmemodi sind die Direktaufnahme, die zeitversetzte Aufnahme und die Serienaufnahme - für eine direkte Aufnahme reicht es jedoch meist aus, einfach den Aufnahmeknopf zu drücken. Interessant sei aber vor allem die zeitversetzte Aufnahme. Damit kann der Zuschauer sich nun endlich von der Vorgabe des Fernsehprogramms lösen. Darüber hinaus ließen sich Sendungen mit der Serienaufnahme immer zur gleichen Zeit aufnehmen -  zum Beispiel die Lieblingssendung der Tochter, die aber viel zu spät ausgestrahlt wird.
 
Besonders hilfreich ist dafür ein EPG, eine Art elektronische Programmzeitschrift. Hier hat der Benutzer ein übersichtliches Programm-Menü, aus dem er auswählt was er in den nächsten Tagen aufnehmen möchte. Diese Funktion ist besonders nützlich für Serienaufnahmen - wird aber nur von den wenigsten genutzt, denn etwa 80 Prozent der Nutzer nehmen nur direkt auf und speichern einfach ab.

Eine weitere zentrale Funktion ist das Brennen und Archivieren von Sendungen auf DVD. «Wenn jemand Serien sammelt, lohnt es sich, die Folgen auf DVD zu brennen». Die Kapazitäten der eingebauten Festplatte sind schließlich begrenzt. Wer ein größeres Archiv aufbauen will, macht dies am besten auf DVD.

Bei der Wahl der richtigen Aufnahmequalität kommt es auf die Ansprüche des Kunden an, erklärt Technikexperte Seibt. Am besten sei es aber, zunächst in der besten Qualität aufzunehmen - falls man eine Sendung ohnehin nur einmal schaut. Beim Archivieren auf DVD biete sich dann das «flexible recording» an, erklärt Wagner. «Beim Brennen wird die Qualität des Bildes dabei genau an die Kapazität des Rohlings angeglichen.» Dies sei ein guter Mittelweg zwischen hoher Bildqualität und ausreichendem Speicherplatz.

Kaum genutzt werde auch das Ordnerarchiv auf der Festplatte selbst, erklärt der Usability-Experte. Das eignet sich nicht nur für Fernsehsendungen. «Man kann seinen Camcorder anschließen und eigene Videos auf dem Rekorder archivieren», erläutert Roland Seibt. Auch Fotos von einer Digitalkamera ließen sich auf das Gerät überspielen. Es sei außerdem praktisch und einfach, sich ein Musikarchiv anzulegen und Musik direkt über den Rekorder abzuspielen. Er eignet sich damit für fast alle digitalen Unterhaltungsformate.


Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.

Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen
*


*
*