Highway to Hell

Kategorie: Lifestyle

Von: Dr. Larry Steindler

,  02. März 2009

DJ Hell oder auch Hell, der eigentlich Helmut Josef Geier heißt, wurde 1962 in Altenmark an der Alz in Oberbayern geboren. Er ist ein erfolgreicher Techno-DJ und Techno Produzent und seit Anfang der 80er Jahre im Bereich der elektronischen Musik tätig und gilt damit als musikalischer Pionier und Wegbereiter.

Später war es dann vor allem der minimalistische Detroit-Techno, der wesentlichen Einfluss auf seine DJ-Arbeit ausübte. Neben Sven Väth und Monika Kruse wird er jährlich bis heute noch in die deutschen DJ-Top-Drei gewählt.  Neben seiner Arbeit als DJ ist er auch Inhaber der Plattenfirma International Deejay Gigolos.

Es ist jedoch nicht möglich das vielfältige musikalische Spektrum von Hells Techno-Werken in zwei Sätzen zu beschreiben, vielleicht können die verschiedenen Stationen seine Entwicklung zeigen. Bereits 1993 arbeitete DJ Hell für Hardwax in Berlin, kurz darauf in New York um dann nach München zurückzukehren.

Einer der Ansprüche von Hell war seit jeher die Abwechslung. Wo die Techno-Musik sonst vielen Hörern als eher monotone Musik mit four-to-the-floor-beats gilt, dominiert bei DJ Hell eine wilde Mischung von Wave, Hip Hop, Industrial, Acid-House, Techno und sogar Italo-Disco. Es gibt anscheinend nichts, was Hell nicht in seinen Klangmontagen unterbringen könnte. Mit einem seiner Alben beschwor er noch einmal die legendäre Münchener Disco-Ära herauf, bevor er sich direkt danach zu einem der Helden des Electroclashes machte. Inzwischen ist DJ Hell ein gefragter Jet-Set-Star, den auch Hugh Heffner schon mal zu einem Gastspiel in seiner Playboy Villa einfliegen lässt.

Das von Hell gegründete Label International Deejay Gigolos arbeitete auch schon für bekannte Größen der Techno-, House- und Electroszene wie beispielsweise Sven Väth, Miss Kittin, Tiga und Dave Clark. Ab dem Jahr 2000 betrieb DJ Hell auch seine eigene Discothek "Villa" im bayerischen Traunstein.

Eine gewisse Objektivität hinsichtlich der Einschätzung der „angenehmen Nebeneffekte“ seines Berufsstandes hat DJ Hell auch nach allen langen Partynächten nicht verloren - in einem Interview erklärte er, dass die DJs eigentlich alle eine Art „moderner Gigolos“ seien. Sie residieren in guten Hotels, die Leute sind immer nett zu ihnen und es gibt jede Menge Mädchen um sie herum - das sei einfach ein tolles Leben. So sei dann auch der Name zu einer seiner Platten: "International DeeJay Gigolos" entstanden.

Doch nicht auf seinem Label "International DeeJay Gigolos" gibt DJ Hell Gas, sondern produziert und remixt derzeit für mehr als 30 verschiedene Labels – hier seine Discography:


Geteert & Gefedert (Disko B)

Mixes Of Gary Numan Vol. 2 (Random Records)

Repassion (International Deejay Gigolo Records)

My Definition Of House Music (R&S)

Red Bull From Hell EP (Disko B)

Sprung Aus Den Wolken / Butter Säure (Kickin Records)

Three Degrees Kelvin / Like That! (Magnetic North)

Ultraworld EP Vol. 1 (Disko B)

Allerseelen (Disko B)

Albino EP (Disko B)

Original Street Techno (Disko B)

Totmacher (Disko B)

Totmacher Interpretationen (Disko B)

Munich Machine (V2 Records, Inc.)

Suicide Commando (V2 Records, Inc.)

Copa (Disko B)

Rock My Body To The Beat (International Deejay Gigolo Records)

Keep On Waiting (International Deejay Gigolo Records)

N.Y. Muscle (Motor Music)

Listen To The Hiss (International Deejay Gigolo Records)

Best of Hell (International Deejay Gigolo Records)

Fun Boy (International Deejay Gigolo Records)


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