Neujahrsempfang bei der Theodor-Heuss-Akademie

Kategorie: Lifestyle

Von: Stanislaw Sandezki

,  20. Januar 2009

Ein breites politisch-kulturelles Programm hat mehr als 250 Gäste zum traditionellen Neujahrsempfang in die Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach gelockt.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Vortrag zum Kulturland NRW von Angela Freimuth MdL, der Vizepräsidentin des NRW-Landtages und kulturpolitischen Sprecherin der NRW-Landtagsfraktion. Sie ist übrigens auch die Vorsitzende der deutsch-amerikanischen Parlamentariergruppe im Landtag von Nordrhein-Westfalen.

Das Thema Kultur, sagte Freimuth, sei kein Streitpunkt zwischen den Fraktionen. Alle Volksvertreter hätten ein vitales Interesse daran, das Kulturland NRW weiter zu stärken und dabei auch den Staat mit Blick auf seine Infrastruktur schaffende und erhaltende Funktion in die Pflicht zu nehmen. Das kann allerdings finanziell nicht so üppig ausfallen, wie mancher erwarten mag. „Die Stadt Düsseldorf“, äußerte sich Freimuth weiter, „hat einen etwa viermal höheren Etat für Kultur als das Land Nordhein-Westfalen.“ Dies sind nur einige Gründe warum insbesondere die Kommunen gefragt sind, im Rahmen der Daseinsvorsorge und Selbstverwaltung kulturelle Investitionen zu tätigen. Das Land habe ein gesteigertes Interesse an der Vielfalt kultureller Angebote.

Der musikalische Höhepunkt des Abends war die gemeinsame Performance von Luisa Immorde aus Wiehl und Hanna Walter aus Bedburg-Hau. Sie begeisterten die Anwesenden mit einer bizarren Kombination aus romantischer Konzert-Tradition des 19. Jahrhunderts und zeitgenössischen Werken.

Im Anschluss an den offiziellen Teil ergab sich noch die Gelegenheit zu vielen langen und intensiven politischen Gesprächen – das Schwerpunktthema war (wer hätte es anders gedacht) das Superwahljahr 2009.


Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.

Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen
*


*
*